Welcher Gartenpool soll es sein?

Wer die Wahl hat, hat hier tatsächlich auch die Qual: Vom Edelstahlpool ab 30.000 Euro bis hin zum Aufstellbecken für wenige hundert Euro oder aber dem natürlichen Badeteich gibt es für jedes Budget und jeden Geschmack einige Pool-Varianten. Wir haben auf der Suche nach einer guten Lösung alle Möglichkeiten unter die Lupe genommen und hier die Vor- und Nachteile der drei wichtigsten Gartenpoolarten zusammengefasst:

 

Der Aufstellbare: Dies ist wohl die einfachste und günstigste Variante. Dafür braucht man keinen Bagger und kein Loch, sondern muss nur für einen sauberen und geraden Untergrund sorgen, auf dem der Aufstellpool platziert wird. Je nach Vorliebe kann dies entweder ein Modell mit aufblasbarem Ring oder aber ein rundes Becken mit Stahlwand sein. Die Größen reichen von 2,5 bis bin zu 4,5 Metern im Durchmesser. Die Tiefe variiert von 90 Zentimetern bis hin zu 1 Meter und 30 Zentimetern. Richtige Bahnen kann man hier nicht schwimmen, zum Abkühlen und für ein bisschen Wasserspaß reicht es allemal. Der Ringpool kann und soll im Winter auch abgebaut werden. Leider ist dieser auf anfälliger für Risse und Schäden. Da uns aber auch die Optik des Ringpools nicht anspricht, haben wir im Internet nach Alternativen gesucht. Am Ende sind wir bei einem wirklich schicken und Holzpool gelandet, der mit Massivholz umrandet ist. Ein weiterer Vorteil der aufstellbaren Variante ist, dass wir alles selber machen konnten. Sobald man einen Teich oder einen eingelassenen Pool möchte, sollte man auch das nötige Kleingeld für professionelle Anbieter mitbringen. Einen günstigen Aufstellpool bekommt man dagegen schon für wenige hundert Euro. Hochwertige Varianten wie unser Holzpool schlagen maximal mit 1000 bis 2000 Euro zu Buche. Die Reinigung erfolgt hier physikalisch und auch chemisch. Zum Thema Pool Reinigung habe ich nun auch schon einige Erfahrungen gemacht und deshalb einen eigenen Beitrag verfasst.

 

Der Eingegrabene: Das ist natürlich die Mutter aller Pools, die nicht nur ein Plantsch-, sondern auch ein Schwimmvergnügen verspricht. Allerdings ist es mitunter auch die teuerste Variante. Ein eingegrabener Edelstahlpool kostet schon mal 30.000 Euro.

Etwas billiger kommt da schon ein  sogenannter Fertigpool aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK). Dieser ist robust und bei einem Preis ab 5000 Euro vergleichsweise günstig. Sie sind eine echte, pflegeleichte Alternative zum teuren Edelstahlbecken und obendrein innerhalb von zwei Wochen gekauft, geliefert und im Garten montiert. Allerdings heizen sich die Kunststoffbecken weniger schnell auf und halten auch die Wärme wesentlich schlechter. Neben der teuren Materialien muss man auch die Kosten für Baumaschinen wie zum Beispiel den Bagger miteinkalkulieren. Ebenso sollte man sich schlau machen, ob Baugenehmigungen erforderlich sind. Außerdem darf man die Kosten für das Zubehör und die Pflege nicht unterschätzen, auch diese gehören einmal durchgerechnet. Mehr zum Thema Zubehör finden Sie hier.

 

Der Natürliche: Wer vollkommen auf chemische Reinigung verzichten will, der kann sich einen Badeteich überlegen. Durch die richtige Bepflanzung wird die Wasserreinigung automatisch erledigt. Damit das klappt, sollte aber nur ein Profi ans Werk. Dementsprechend teuer ist der Spaß: Bei einem Badeteich muss man schon mindestens mit 10.000 Euro rechnen. Ein Naturteich braucht außerdem viel Platz. Die Bauzeit kann etwa mit einem Monat kalkuliert werden. Mehr Infos zum Thema Schwimmteich oder Naturpool finden Sie zum Beispiel hier: https://www.schwimmteich.co.at/

 

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